Diese Hochzeitscheckliste ist natürlich nur eine Vorlage. Wie lange im Voraus ihr mit den Hochzeitsvorbereitungen anfangt, kann sehr individuell sein. Wenn ihr eine sehr beliebte Location oder sehr gefragte Dienstleister*innen im Auge habt, kann es sinnvoll sein, noch früher als 12 Monate vorher anzufragen.
Hier bekommt ihr die Hochzeitscheckliste als PDF:
12 Monate vor dem großen Tag – Hochzeitstermin und Gästelisten:
- Verlobung verkünden
- Fototermin für ein Verlobungsshooting buchen – vor allem, wenn ihr die Fotos für eure Save-the-Date-Karten oder Einladungen nutzen wollt
- Art der Hochzeit festlegen: nur standesamtliche Hochzeit? Oder zusätzlich eine kirchliche oder freie Trauung?
- Budget festlegen und alle Kosten der Hochzeit einkalkulieren
- Rahmen festlegen: Wollt ihr im kleinen Kreis heiraten oder eine große Party schmeißen?
- Festlegen, ob die Trauzeremonie am selben Tag oder an einem anderen Termin stattfinden soll
- Hochzeitstermin: Wunschdatum für die Hochzeitsfeier(n) festlegen
- Datum für den Polterabend festlegen
- Anzahl der Gäste festlegen und vorläufige Gästeliste erstellen
- Ordner für Ideen und Unterlagen anlegen
- Entscheiden, ob ihr einen Profi für die Hochzeitsplanung engagiert
- Hochzeitslocation finden und eine Location buchen
- Save-the-Date-Karten erstellen und versenden

10-11 Monate vor der Hochzeitsfeier – Trauzeugen und Dienstleister
- Trauzeugin oder Trauzeugen fragen (hier findest du 23 Ideen, wie du deine Trauzeugin fragst
- Fotograf*in und/oder Videograf*in finden und buchen
- DJ oder Live-Band finden und reservieren
- Hochzeitskleidung: Brautkleid aussuchen und Anzug bestellen
- Stylist*in finden und buchen
- Unterkünfte für anreisende Gäste recherchieren


6-9 Monate vorher – offizielle Termine und Hochzeitsdeko:
- Eheschließung beim Standesamt anmelden
- Kirchliche Trauung bei Pfarramt/Geistlichen anmelden
- Zeremonienmeister*in finden und beauftragen
- Trauredner*in für freie Trauung buchen
- Ablauf der freien Zeremonie mit Trauredner*in planen
- Termin beim Rechtsanwalt/Notar, um Ehevertrag aufsetzen zu lassen
- Termin mit Versicherung wegen möglicher Änderungen
- Eheringe auswählen
- Wollt ihr eine Themenhochzeit? Motto oder Stil für die Hochzeit auswählen
- Hochzeitsdeko und Tischdeko auswählen
- Deko mieten oder kaufen
- Groben Ablauf der Hochzeitsfeier planen
- Menü, Catering oder Partyservice auswählen und buchen
- Hochzeitstorte bei Konditorei bestellen
- Blumendeko und Brautstrauß aussuchen und bei Florist*in beauftragen
- Muster für Hochzeitspapeterie bestellen und ein Design auswählen
- Hochzeitseinladungen drucken lassen und versenden
- weddies-Album anlegen, um dort Fotos des JGA oder Polterabends zu sammeln zu können
- JGA planen (oder planen lassen)
- Urlaub für die Flitterwochen nehmen
- Reiseziel für die Flitterwochen festlegen und buchen

Tipp – früh Termin für die Eheschließung beim Standesamt ausmachen:
Ihr könnt eure Hochzeit frühestens sechs Monate im Voraus beim Standesamt anmelden und einen Termin vereinbaren. Meldet euch deshalb möglichst früh innerhalb dieser sechs Monate – vor allem, wenn ihr einen beliebten Termin im Auge habt.
Das braucht ihr fürs Standesamt:
- Personalausweis oder Reisepass
- Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister, muss vom Standesamt des Geburtsorts ausgestellt werden
- Wenn ihr euch nicht an eurem Wohnort trauen lassen wollt: erweiterte Meldebescheinigung, die den Familienstand enthält (früher Aufenthaltsbescheinigung), muss vom Einwohnermeldeamt des Wohnorts ausgestellt werden
- Wenn einer von euch schon mal verheiratet war: Abschrift aus dem Eheregister der letzten Ehe mit Auflösungsvermerk, muss vom Standesamt der letzten Eheschließung ausgestellt werden
- Bei gemeinsamen Kindern: Geburtsurkunde der Kinder mit euch als eingetragenen Eltern oder beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung
- Falls eine*r von euch im Ausland geboren wurde: Erkundigt euch beim Standesamt, welche Unterlagen sie benötigen
4-5 Monate vor dem Hochzeitstag – Einladungen und wichtige Details:
- Gästeliste finalisieren
- Text für Einladungskarten schreiben (hier findest du tolle Textvorlagen für deine Hochzeitseinladung)
- Ideen für Hochzeitsgeschenke kommunizieren und ggf. Geschenkeliste anlegen
- Einladungen versenden
- Unterwäsche, Accessoires und Schuhe für beide kaufen
- Musik für Trauung, Essen, Party etc. überlegen
- Hochzeitsfoto-Ideen mit Fotograf*in besprechen
- Ideen fürs Rahmenprogramm sammeln und mit den Trauzeug*innen besprechen
- Aufgaben delegieren (Blumenkinder, Hochzeitsmoderator, Verantwortlicher für den Sektempfang, Geschenke-Verantwortliche etc.)
- Hochzeitsauto oder anderes Fahrzeug buchen
- Hotelzimmer für anreisende Gäste reservieren
- Hotelzimmer für die Hochzeitsnacht buchen
- Parkplätze und Transport für die Gäste organisieren
- Kinderbetreuung oder Kinderbeschäftigung organisieren
- Polterabend planen (lassen)
Tipp: Was Brautpaare oft vergessen, aber einen großen Unterschied macht
- Mikrofon & Tonanlage klären und ausprobieren
- Zuständigkeiten festlegen, damit ihr euch am Hochzeitstag um nichts kümmern müsst (z.B. Trauzeugin als Ansprechpartnerin für Dienstleister*innen, Person, die den Brautstrauß morgens abholt und bringt etc.)
- Ablaufplan an alle wichtigen Beteiligten verteilen
- Zeitpuffer einplanen
- Auf- und Abbau klären

2-3 Monate vor der Traumhochzeit – Tischkarten, Proben und letzte Vorbereitungen:
- Probeessen bestellen
- Probetermine bei Friseur*innen und Stylist*innen ausmachen
- Termine für Mani-/Pediküre und Kosmetik für kurz vor der Hochzeit ausmachen
- Genauen Ablauf der Trauung planen und Lieder und Texte dafür auswählen
- Ablauf der Feier mit Trauzeug*innen und Dienstleister*innen besprechen
- Besondere Wünsche wie Unverträglichkeiten an Catering/Restaurant kommunizieren
- Sitzplan erstellen
- QR-Code für Hochzeitsfotos vorbereiten (z.B. weddies), um Gästefotos unkompliziert zu sammeln
- Kirchenheft, Menükarten und Tischkarten drucken lassen
- Gastgeschenke besorgen oder selbst machen
- Tanzkurs besuchen
- Namensänderung beantragen
Tipp für eure Hochzeitsfotos
Neben professionellen Bildern entstehen oft die emotionalsten Momente ganz nebenbei – aufgenommen von euren Gästen. Mit weddies sammelt ihr diese Fotos ganz unkompliziert über einen QR-Code:
– kein App-Download
– keine Registrierung für Gäste
– unbegrenzter Speicher & Gästeanzahl
Ideal für alle, die ihre Hochzeit nicht nur dokumentieren, sondern sich wirklich gemeinsam daran erinnern wollen.

3-4 Wochen vor der Hochzeitsfeier – Trauringe abholen und Details finalisieren:
- Letzte Dinge mit Dienstleister*innen absprechen und alle Termine bestätigen lassen
- Letzte Dinge mit dem Catering/Restaurant absprechen
- Gästeliste checken und finale Anzahl an Dienstleister*innen kommunizieren
- Geschenk für Trauzeug*innen kaufen
- JGA feiern
- Polterabend feiern
- Ehegelübde schreiben und proben (laut!)
- Brautkleid anprobieren und finale Änderungen machen lassen
- Eheringe abholen
- Schuhe einlaufen
- Notfallbox vorbereiten
- Gästebuch oder Videogästebuch vorbereiten
- Wegweiser für die Hochzeit gestalten

Bildunterschrift: Durchdachte Wegweiser, damit eure Gäste stressfrei zu allen wichtigen Orten auf eurer Hochzeit finden (Foto von Anne Mönch)
1-2 Wochen vor dem großen Tag – Die finale Hochzeitsplanung:
- Zur Mani- und Pediküre/Kosmetik/Friseur gehen
- Nummern von allen Dienstleister*innen notieren und auch an Trauzeug*innen weitergeben
- Aufbau/Deko der Feierlocation überwachen
- Streukörbe für Blumenkinder organisieren
- Papiere bereitlegen
- Trinkgeld bereitlegen
- Für die Flitterwochen packen
1 Tag vor der Hochzeit – letzte Vorbereitungen und entspannen:
- Treffpunkte mit Trauzeug*innen ausmachen
- Durchatmen und Vorfreude genießen
Das PDF mit dieser Hochzeitscheckliste als Download oder zum Ausdrucken bekommt ihr hier:
Falls ihr einen ausführlichen Artikel rund um die Frage „Wie plane ich eine Hochzeit?” sucht, oder euch für häufige Stolpersteine bei der Hochzeitsplanung interessiert, lest gerne noch auf dem Blog weiter.
Außerdem findet ihr hier eine umfassende Checkliste mit Aufgaben nach der Hochzeit. Denn auch nach der Traumhochzeit gibt es von Danksagungskarten über Rechnungen bis hin zur Namensänderung noch einiges zu tun.



